Neue Klarheit im Innenraum. Intern bezeichnet Volkswagen die Weiterentwicklung eines bestehenden Modells als Produktaufwertung. Im Fall des ID.3 Neo Interieurs ging Volkswagen einen deutlichen Schritt weiter: Die Cockpit-Landschaft und Mittelkonsole samt Mitteltunnel gleicht vom Entwicklungsaufwand und Ergebnis her eher einem Modellwechsel von einer zur nächsten Generation. Die Motivation: Volkswagen hat auch hier genau hingehört, was die Kunden in Bezug auf Bedienung, Haptik und Optik erwarten und dementsprechend neue Lösungen konzipiert.
Wertig, klar und intuitiv bedienbar. Sobald sich die Türen des ID.3 Neo öffnen, wird deutlich, dass hier eine völlig neue Wertigkeit und Klarheit Einzug gehalten haben. Neue, weiche und edle Materialien, eine konsequent horizontale Auslegung der Linien und Flächen, neue ergonomische und selbsterklärende Bedienelemente, Tasten und Regler für zentrale Funktionen, neu entwickelte Displays, ein betont einfach und präzise zu bedienendes Multifunktionslenkrad einer neuen Generation, stabile und gepolsterte Mittelarmlehnen zwischen Fahrer und Beifahrer sowie vollständig neu konzipierte Bezugstoffe für die Sitze und Türen sorgen dafür, dass der Innenraum des ID.3 Neo ein Gefühl vermittelt, als würde man in einem Fahrzeug der nächsthöheren Klasse Platz nehmen – das „100 Prozent Volkswagen Gefühl“.
Kristallklare Displays. Im Bereich des Dashboards wurde jedes Detail an Bord des ID.3 Neo neu designt und entwickelt. Auf einer Sichtachse angeordnet sind das neue, rechteckige und größere „Digital Cockpit“ sowie das ebenfalls neue Infotainmentdisplay. Das „Digital Cockpit“ zeigt eine kristallklare Grafik und ist in der Diagonale 26,0 cm groß (10,25 Zoll) groß. Anders als die kleineren digitalen Instrumente im Vorgänger, bietet das neue „Digital Cockpit“ zudem verschiedene grafische „Views“ – inklusive einer Integration der Kartendarstellung des (optionalen) Navigationssystems. Mehr noch: Über die „View“-Taste im Multifunktionslenkrad kann der Fahrer nun auch eine „Retro-Anzeige“ als Grafik des „Digital Cockpits“ aufrufen – sie zeigt die Instrumentenansicht eines späten Golf I aus den 80er Jahren. Links gibt es in diesem Fall einen klassischen Tacho, rechts einen Drehzahlmesser. Der allerdings zeigt im Fall des ID.3 Neo natürlich nicht die Drehzahlen eines Motors an, sondern als Powermeter die Energieabgabe oder Energieaufnahme (per Rekuperation) des Antriebs. Zudem sind auch andere moderne Funktionen wie die Anzeige der Verkehrszeichenerkennung und weiterer Assistenzsysteme in das Layout der „Retro-Anzeige“ integriert. Neu entwickelt und gestaltetet wurde auch das Infotainmentsystem „Innovision“. Es löst das bisherige System „Discover“ ab und kommt wie die Vorgängerversion in drei Abstufungen auf den Markt. In den In-Car-Shop des neuen Infotainmentsystems, über den sich Funktionen und Services digital, flexibel und fahrzeugbezogen freischalten oder erweitern lassen, ist zusätzlich ein neuer App-Store integriert. Wie bei einem Smartphone sind hier beliebte Apps unter anderem aus den Bereichen Audio, Video-Streaming, Parking, Charging und Gaming zum Download verfügbar. Das Touchdisplay selbst folgt mit seinem Design und seiner Grafik dem Display von Modellen wie dem ID.7, dem aktuellen Golf oder dem neuen ID. Polo und ID. Cross. Die auch hier kristallklare Darstellung und die Diagonale von 32,77 cm (12,9 Zoll) lassen das Display wie ein hochwertiges, quergestelltes Tablet wirken.
Neues bei den Online-Diensten. In die neue Software-Generation des ID.3 Neo ist das Paket „VW Connect“ für zehn Jahre ab Erstauslieferung kostenfrei implementiert. Es umfasst künftig zahlreiche Funktionen, die bisher Teil des kostenpflichtigen Angebots „VW Connect Plus“ waren, darunter unter anderem den Online-Sprachassistenten IDA, Navigationsdienste, einen digitalen Fahrzeugschlüssel, verschiedene Ladedienste sowie mehrere Remote-Funktionen. Generell gilt, dass der konkrete Funktionsumfang einzelner Dienste jeweils von der im Fahrzeug verbauten Hardware abhängt. Über die serienmäßigen Online-Features hinaus bietet Volkswagen klar strukturierte Zusatzpakete an. Dazu gehören:
- „VW Comfort & Entertainment“ mit u.a. 20 GB Datenvolumen pro Monat und WLAN-Hotspot (1 Jahr ab Erstauslieferung inklusive).
- „VW Safe & Secure“ als optionales Paket mit Diensten wie Unterstützung bei Fahrzeugdiebstahl und einer Online-Diebstahlwarnanlage.
Digitaler Fahrzeugschlüssel – Zugang per Mobile Device. Der neue digitale Schlüssel für den ID.3 Neo ermöglicht den komfortablen Zugang zum Fahrzeug mit einem mobilen Endgerät – also per Smartphone oder Smartwatch. Die Funktion des digitalen Autoschlüssels ergänzt dabei den klassischen Funkschlüssel. Die Kommunikation erfolgt wie bei Bezahlvorgängen mit dem Smartphone oder der Smartwatch per Funk, eine spezielle App ist nicht erforderlich.
Präzise bedienbares Multifunktionslenkrad. Ebenfalls vollständig neu konzipiert wurde das Multifunktionslenkrad mit seinem oben und unten abgeflachten Kranz und seinen klar gegliederten Tastenfeldern. Im Tastenquadrat links vom Airbag sind die Funktionen der Geschwindigkeitsregelanlage respektive je nach Ausstattung der automatischen Distanzregelung ACC und des „Connected Travel Assist“ zusammengefasst. Dort ebenfalls angeordnet: die im ID.3 Neo redundant ausgelegte Lautstärkereglung. Rechts neben dem Airbag befindet sich das Tastenquadrat für die Steuerung des „Digital Cockpits“, die Aktivierung der Sprachsteuerung „IDA“ (samt ChatGPT) sowie die Taste für die Lenkradheizung (Heizfunktion kann auch nachträglich on demand aktiviert werden). Hinter dem Lenkrad befinden sich die Lenkstockhebel für die Schaltung und Parkbremse (rechts) sowie für die Blink-, Fernlicht- und Scheibenwischerfunktionen (links). In die Lenksäule integriert: der separate Start- und Stopp-Taster des Antriebs. Ebenso kann der ID.3 Neo aber auch bei getretener Bremse durch das Drehen der Schaltung auf D oder R gestartet werden. Links im Dashboard angeordnet sind die Zentralfunktionen für die Scheinwerfer und Rückleuchten.
Mittelkonsole mit klassischen Tasten. Separat in eine Leiste mit Tasten integriert sind in der Mittelkonsole die zentralen Klimafunktionen – Temperaturreglung, Gebläse, Klimaanlage an/aus, automatischer Klimamodus, Umluft, Defrost der Frontscheibe, Heckscheibenheizung – sowie zentral in der Mitte der Warnblinkschalter. Die griffigen Tasten mit einer Kippschalteranmutung wirken optisch und haptisch wie in ikonischen Sportwagen. In der Ebene darunter folgen die Ablage für zwei Smartphones (fahrerseitig mit ausstattungsabhängig induktiver Ladefunktion), zwei in der Größe via Steckelemente variierbare Cupholder sowie die nach links und rechts aufklappbare Mittelarmlehne. Unter der aufgeklappten Mittelarmlehne erschließt sich ein großes Staufach, im dem selbst ein bis zu 13 Zoll großes Tablet Platz findet.
Audio-Drehregler und zweite Ebene der Mittelkonsole. Zwischen der Smartphone-Ablage und den Cupholdern ist ein neuer Drehregler für die Audio-Lautstärke integriert. Mit ihm können zudem Songs und Sender per Track-Funktion gewechselt werden. Volkswagen hat hier den deutlichen Wunsch der Kunden aufgenommen, die Audio-Lautstärke nicht mehr per Slider, sondern über ein klassisches Bedienelement intuitiv zu regeln. Praktisch: Unter diesem Bereich der Mittelkonsole gibt es eine zweite, zu den Seiten hin offene Ebene, die zum Beispiel Platz für eine kleine Handtasche bietet. Ebenfalls neu konzipiert hat Volkswagen die Türverkleidungen. Wie im gesamten Interieur, kommen auch hier haptisch und optisch edlere Materialien zum Einsatz. In der Fahrertür gibt es nun zudem ein vollständig neues Bedienfeld für die vier elektrischen und nun deutlich besser zu bedienenden Fensterheber.
AR-Head-up-Display. Wie der ID.3, ist auch der neue ID.3 Neo optional mit einem Augmented-Reality-Head-up-Display ausgestattet – nach wie vor eine Besonderheit in diesem Segment. Das AR-Head-up-Display projiziert die für das Fahren relevanten Informationen in das Sichtfeld des Fahrers, der seinen Blick somit nicht mehr von der Straße nehmen muss. Die aktive Navigation eines per Apple CarPlay oder Android Auto verbundenen Mobiltelefons ist ebenfalls in die Augmented-Reality-Anzeige integriert. Darüber hinaus gibt es erneut das praktische „ID. Light“, das den Fahrer als interaktiver LED-Streifen vor dem unteren Bereich der Windschutzscheibe zum Beispiel auf Gefahren hinweist oder intuitiv wahrnehmbar Navigations-, Lade- oder Telefonhinweise anzeigt. Je nach Ausstattung wird es zudem wieder eine 10- respektive 30-farbige Ambientebeleuchtung an Bord des ID.3 Neo geben.
Komfort für die Langstrecke. Der ID.3 Neo überzeugt, wie alle elektrischen Volkswagen, mit einer ausgesprochen guten Raumausnutzung. Der vollwertige Fünfsitzer ermöglicht so in Verbindung mit seinen ergonomischen Sitzen und guten Reichweiten auch komfortable Langstreckenfahrten mit der Familie oder Freunden. Wie schon den ID.3, wird Volkswagen auch den ID.3 Neo optional wieder mit ergoActive-Sitzen vorn inklusive elektrischer Einstellung, Memory-Funktion, verschiebbarer Oberschenkelauflage, pneumatischer Lendenwirbelstütze und Massagefunktion anbieten.
Raum zum Reisen. Hinter der serienmäßig asymmetrisch teil- und klappbaren Rücksitzlehne erschließt sich ein gut nutzbarer Kofferraum mit einem Volumen von 385 Litern. Wird die Rücksitzbanklehne umgeklappt, steigt das maximale Gepäckvolumen des in diesem Fall 1.601 mm langen Laderaums auf 1.267 Liter. Optional wird zudem auch der ID.3 Neo mit einer praktischen Aufnahme für Fahrradträger konfigurierbar sein. Sie ist – optimal erreichbar – hinter der klappbaren Nummernschildblende verborgen und wird bei Bedarf einfach eingesteckt. Dank einer Stützlast von bis 75 kg ist sie auch für den Transport schwerer E-Bikes geeignet.
