Andreas Mindt, geboren 1969 in Deutschland, begann seine Karriere im Volkswagen Konzern im Jahr 1996 nach seinem Abschluss an der Hochschule Pforzheim (Fakultät für Gestaltung).
Während seiner ersten Tätigkeit bei Volkswagen arbeitete er an zentralen Projekten wie dem Golf 7 und dem Tiguan und prägte damit die Weiterentwicklung der Design-DNA der Marke.
2014 wechselte Andreas Mindt zu Audi und übernahm die Leitung Exterieurdesign. In den folgenden sieben Jahren verantwortete er die gestalterische Weiterentwicklung der gesamten Audi Modellpalette. In dieser Zeit begleitete er unter anderem die Markteinführung des Audi Q8 sowie des Audi e-tron – Audis erstem vollelektrischen Serienfahrzeug – und gestaltete maßgeblich den Übergang der Marke in das elektrische Zeitalter.
Im März 2021 wechselte er zu Bentley als Director of Design. Dort leitete er ein Team von rund 50 Designerinnen und Designern und definierte die neue Designsprache der Marke, die im Sommer 2022 mit dem Bentley Batur vorgestellt wurde.
Bentley ist seit 1998 Teil des Volkswagen Konzerns. Bereits 1999 war Andreas Mindt am ikonischen Konzeptfahrzeug Bentley Hunaudières beteiligt, das den Beginn der neuen eigenständigen Ära der Marke unter dem Dach des Konzerns symbolisierte.
Seit Februar 2023 ist Andreas Mindt Leiter Volkswagen Markendesign. In dieser Funktion führte er die neue Designsprache „Pure Positive“ ein, basierend auf den Prinzipien Stable, Likeable und Secret Sauce. Diese Philosophie wurde zunächst in Europa mit den Konzeptfahrzeugen ID. 2all, ID. CROSS Concept und ID. EVERY1 vorgestellt und in China mit Modellen wie dem ID. UNYX 08 und dem ID. ERA 9X weiterentwickelt.
Seit 2026 ist Andreas Mindt Leiter Volkswagen Group Design. In dieser Rolle verantwortet er die strategische Weiterentwicklung und Schärfung der Designidentitäten aller Konzernmarken weltweit. Ziel ist eine klare Differenzierung der Marken, die intelligente Nutzung von Synergien sowie eine konsistente globale Designausrichtung über alle Märkte hinweg.





