GTI-Klarheit. Zeitlos, ausgewogen in den Proportionen, kraftvoll – das GTI-Design. So war es schon beim ersten Golf GTI des Jahres 1976, so war es auch beim ersten Polo GTI im Jahre 2006, so ist es bis heute geblieben und so wird es auch in Zukunft sein. Das jüngste Beispiel zeigt es: der neue ID. Polo GTI. Das erste elektrische Modell in der 50-jährigen GTI-Geschichte folgt mit seinem Karosserielayout der neuen Volkswagen Designsprache „Pure Positive“ – und die lässt den Kompaktsportwagen besonders klar und kraftvoll auf seinen bis zu 19 Zoll großen Leichtmetallrädern stehen. Entstanden ist dabei ein extrem knackiger GTI, dessen Proportionen an die eines in die Zukunft geschickten Golf GTI des Jahres 1976 erinnern. Die gemeinsame stilistische DNA beider Volkswagen, die immerhin 50 Jahre auseinander liegen, ist dafür der Grund: Sowohl den ersten GTI als auch den neusten GTI kennzeichnen eine schnurgerade Fensterlinie, ein im Vergleich zur Gesamtlänge langer Radstand und entsprechend kurze und damit knackige Karosserieüberhänge. Der neue GTI ist 4.096 mm lang. Zwischen den Felgen spannt sich ein Radstand von 2.599 mm. Von den Radnaben aus gemessen, ist der Karosserieüberhang nach vorn lediglich 780 mm lang, nach hinten sind es nur 717 mm. Der ID. Polo GTI ist 1.513 mm hoch, in der Breite sind es 1.816 mm. Damit liegen seine Dimensionen auf dem Level des 2026 ausgelaufenen Polo GTI der Verbrennerwelt. Der elektrische ID. Polo bietet allerdings deutlich mehr Platz im Innen- und Kofferraum – an dieser Stelle punktet die optimale Raumausnutzung des Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB+).
GTI-Frontpartie. Der ikonische rote Streifen ist das bekannteste GTI-Erkennungszeichen. Er spannt sich unterhalb der für den neuen ID. Polo GTI typischen LED-Lichtleiste über die gesamte Breite des GTI. Links in den roten Streifen eingepasst: das in 3D gearbeitete GTI-Logo. Darüber erschließen sich als Querspange die serienmäßige LED-Lichtleiste, das illuminierte VW-Zeichen sowie die neuen und im Fall des GTI serienmäßigen „IQ.LIGHT – LED-Matrix-Scheinwerfer“. Es ist das leistungsstärkste Lichtsystem aller ID. Modelle. Nach unten folgt der Stoßfänger, der im wieder aufgelegten GTI-Farbton „Tornadorot“ (erstmals eingeführt 1986 mit dem Golf GTI II) besonders gut mit der roten GTI-Linie und dem ebenfalls roten GTI-Logo harmoniert. Seitlich ist vertikal jeweils ganz außen im Stoßfänger ein schmaler LED-Streifen angeordnet, der die Breite des ID. Polo GTI betont und der Frontpartie gleichzeitig ein Plus an optischer Stabilität verleiht. Ganz unten folgt der Lufteinlass für die Klimatisierung des Innenraums und Batteriesystems – schwarz und in einem für den GTI typischen Wabenmuster designt. Hier sind jeweils außen zwei rot lackierte Vertikalelemente eingearbeitet, deren Design an die Schleppösen aus dem Motorsport erinnert. Last but not least sorgt ein Frontspoiler im Stil eines Motosport-Splitters dafür, dass der GTI sowohl optisch als auch aerodynamisch perfekt auf die Straße gedrückt wird.
GTI-Seitenpartie. Ein stabilisierendes Design-Element ist die geradlinige Fensterbrüstung – ihre Linie spannt sich von der Frontpartie über die A-Säule bis in den Beginn der C-Säule hinein. Im Verbund mit der darunter parallel verlaufenden und erst über dem hinteren Radlauf ansteigenden Charakterline , den klaren Türflächen und dem stabilen Seitenschweller entsteht eine positive Spannung – so, wie es typisch für einen Volkswagen und einen GTI ist. Die Seitenschweller sind nach unten hin mit schwarzen Kunststoffelementen verkleidet, die den Wagen aerodynamisch perfektionieren und ihn optisch zusammen mit den großen Rädern sportlich tief auf die Straße drücken. Ein feines Detail am Rande: der jeweils hinten im Schweller integrierte rote GTI-Schriftzug. Der Schweller selbst wird nach vorn rein stilistisch bis in den unteren Abschluss des Stoßfängers und nach hinten bis in den markanten Diffusor des GTI verlängert. Das typischste VW-Merkmal der Silhouette ist die vom ersten Golf des Jahres 1974 abgeleitete C-Säule. Die visuelle Stabilität der C-Säule fließt förmlich in die Karosserie und die hinteren Radläufe hinein und verleiht diesem Bereich eine besondere Kraft.
GTI-Räder. Eine eigene visuelle Dynamik entwickeln die 19-Zoll-Leichtmetallräder des ID. Polo GTI. Zwei Räder stehen zur Wahl: die Serienfelge „Cape Town“ und das optionale Rad „Wörthersee“. Beide Leichtmetallräder sind typische Beispiele für die konsequente Weiterentwicklung der GTI-DNA. Das Design der Serienfelge „Cape Town“ ist eine Neuinterpretation der GTI-Felge „Denver“, die für den Golf V entwickelt wurde und unter den GTI-Fans Kultstatus besitzt. Die optionale Felge „Wörthersee“ indes darf als Hommage an das GTI-Treffen am Wörthersee in Österreich und damit als Verneigung vor den GTI-Fans interpretiert werden. Spannend ist dabei, dass der Prototyp dieser Felge 2023 den ID. Concept GTI zierte – die Studie des ID. Polo GTI. Die eigens für den elektrischen GTI entwickelte Felge weist acht Doppelspeichen und einen markanten Außenbereich aus ebenfalls acht Halbkreis-Öffnungen auf; die Innenflächen der Felgen sind schwarz ausgeführt, die Ränder der acht Halbkreis-Öffnungen indes hochglanzpoliert. Fest steht: Eigene Felgendesigns – beginnend mit dem legendären „Pirelli“-Leichtmetallrad des Golf GTI I – gehören seit jeher zu den prägenden Merkmalen eines GTI. Wie die „Pirelli“- und „Denver“-Felgen, könnten auch die 19-Leichtmetallräder des ID. Polo GTI das Potenzial haben, Kultstatus zu erlangen.
GTI-Heckpartie. Anders als die weniger starken Modelle der neuen Baureihe besitzt der ID. Polo GTI einen Dachkantenspoiler, der in der Mitte optisch markant geteilt ist. Unter dem Spoiler spannt sich die Heckscheibe bis weit in die C-Säulen hinein, betont so die Breite des ID. Polo GTI und sorgt zugleich von innen für eine gute Sicht nach hinten. In der Ebene darunter ist es die glasüberbaute LED-Querspange der Rückleuchten, die zusammen mit dem horizontal aufgebauten und in Wagenfarbe lackierten Bereich darunter eine souveräne, sportlich knackige und zugleich sympathische Wirkung erzeugt. Der ID. Polo GTI ist serienmäßig mit der „IQ.LIGHT“-Version der Rückleuchten ausgestattet, deren jeweils zwei äußeren, nahezu rechteckige LED-Elemente in 3D ausgeführt sind. Sie wirken dadurch, als würden sie frei in der GTI-Heckpartie schweben („3D-Diamant-Effekt“ genannt). Beleuchtet sind beim GTI auch die Querstreifen in der Rücklichtspange und das VW-Logo. Kraftvoll ausgeführt ist der zweiteilige, schwarze Heckdiffusor. Nach hinten ragt er über die Karosserie hinaus und schützt so die lackierten Flächen des Stoßfängers. Seitlich geht der Diffusor ganz unten auf einer imaginären Linie in die Seitenschweller über. Im Zusammenspiel des eigenständigen Dachkantenspoilers, des zu den Seiten hin ebenfalls eigenständigen Stoßfängers und dem nur bei diesem Modell eingesetzten Diffusor ist der neue ID. Polo GTI auch ohne die drei legendären Buchstaben sofort als GTI zu erkennen. Schön, dass dieser Polo das rote GTI-Zeichen dennoch unter dem VW-Logo trägt.
Sechs Farben für den GTI. Zu den klassischen Farben aller GTI gehören Silber, Schwarz, Rot und Weiß. Dieses Spektrum wird es auch für den neuen ID. Polo GTI geben. Ergänzt wird das Farbprogramm zudem um zwei weitere Töne. Die sechs Farben nennen sich: „Tornadorot Uni“, „Candy-Weiß Uni“, „Oyster Silver Metallic“, „“Celestial Blue Metallic“, „Magnetic Grey Metallic“ und „Grenadillschwarz Metallic“.
