Bis zu 19 Assistenzsysteme. Komfort und Sicherheit des ID. Polo werden durch zahlreiche serienmäßige und optionale Fahrerassistenzsysteme unterstützt. Ein Highlight im Segment ist dabei der optionale „Connected Travel Assist“, der das teilautomatisierte Fahren ermöglicht.
Grundsätzlich in allen ID. Polo serienmäßige Assistenzsysteme:
- Abbiegebremsfunktion und Ausweichunterstützung
- Aufmerksamkeits- und Müdigkeitswarnung mit Innenraumkamera
- Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Heckbereich
- Notbremsassistent „Front Assist“ mit Fußgänger- und Radfahrererkennung
- Spurhalteassistent „Lane Assist“ und „Emergency Assist“
- Spurwechselassistent „Side Assist“ inkl. Ausparkassistent und Ausstiegswarnung
- Verkehrszeichenerkennung
Zusätzliche serienmäßige Assistenzsysteme des ID. Polo Life und ID. Polo Style:
- Automatische Distanzregelung ACC
- Kreuzungsassistent
- Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich
- Rückfahrkamera „Rear View“
Optionale Assistenzsysteme:
- Car2X (ab „Life“)
- Proaktives Insassenschutzsystem (ab „Life“)
- Fahrassistent „Connected Travel Assist“ inkl. Spurhalteassistent „Lane Assist“ und „Emergency Assist“ (ab „Life“)
- Umgebungsansicht „Area View“ inkl. Rückfahrkamera „Rear View“ (ab „Style“)
- „Park Assist Pro“ inkl. Einparkhilfe (ab „Style“)
„IQ.DRIVE“ Pro inkl. Car2X. Alle optionalen Assistenzsysteme des ID. Polo sind in den Assistenzpaketen „IQ.DRIVE“ (für „Life“) und „IQ.DRIVE Pro“ (für „Style“) zusammengefasst und mit einem Klick im Konfigurator bestellbar. Das Paket „IQ.DRIVE“ für den ID. Polo Life beinhaltet den „Connected Travel Assist“ für das assistierte Fahren (Längs- und Querführung) inklusive „Lane Assist“ und „Emergency Assist“ (Notfallsystem beim Ausfall des Fahrers), das proaktive Insassenschutzsystem (automatisches Gurtstraffen vorn, Schließen von Fenstern und Aktivieren des Warnblinkers in Gefahrensituationen) sowie den „Park Assist Plus“ inkl. Einparkhilfe. Zusätzlich gehören zum Paket „IQ.DRIVE Pro“ des ID. Polo Style die Memory-Funktion für den in diesem Fall „Park Assist Pro“ genannten Parkassistenten, Car2X sowie die Umgebungsansicht „Area View“ inklusive der Rückfahrkamera „Rear View“. Die „IQ.DRIVE“- und IQ.DRIVE Pro“-Systeme des im Detail:
„Connected Travel Assist“. Dank der neuesten Software- und Sensorik-Generation reagiert der „Connected Travel Assist“ besonders harmonisch und funktionssicher. Generell ermöglicht der „Connected Travel Assist“ das Fahren mit assistierter Längs- und Querführung. Dadurch kann der ID. Polo automatisch innerhalb des eingestellten Geschwindigkeitsbereichs respektive der via Verkehrszeichenerkennung und Navigationssoftware erkannten Tempolimits lenken, bremsen und beschleunigen. Der Fahrer muss dabei permanent eingreifen können und deshalb als Auflage die kapazitiven Flächen des Lenkrades berühren. Ist der „Connected Travel Assist“ aktiv, berücksichtigt das System auch vorausliegende Streckenparameter wie Kurven, Kreisverkehre und Kreuzungen prädiktiv – vorausschauend – in die Regelung und in die Anzeigen mit ein. Dieses natürliche Fahrverhalten hat mehrere Gründe. Erstens: Das System kann via Car2X Online-Daten nutzen. Stehen diese von anderen Fahrzeugen im Nahbereich oder der Verkehrsinfrastruktur übermittelten Daten zur Verfügung, ist der „Connected Travel Assist“ zum Beispiel nur noch auf eine erkannte Fahrbahnbegrenzung angewiesen, um die Spur zu halten. Dasselbe gilt, sobald die Frontkamera des ID. Polo ein vorausfahrendes Fahrzeug erkennt: Auch in diesem Fall reicht eine Fahrbahnbegrenzung7 für die Spurführung, da der Volkswagen sich nun auch am vorausfahrenden Fahrzeug orientieren kann.
Assistierter Spurwechsel auf der Autobahn.Im Zusammenspiel mit dem „Side Assist“ und „Lane Assist“ ermöglicht der „Connected Travel Assist“ auf mehrspurigen Autobahnen einen assistierten Spurwechsel7. Sobald der Fahrer den Blinker kurz antippt, überwacht das System den rückwärtigen Verkehr (je nach Blinkrichtung links oder rechts vom ID. Polo). Ist eine ausreichend große Lücke vorhanden, signalisiert das System dies dem Fahrer und leitet per Lenkunterstützung den assistierten Spurwechsel ein. Der Fahrer muss dabei aus Sicherheitsgründen stets mitlenken. Setzt der Fahrer den Blinkhebel auf Dauerblinken, wird der Spurwechsel nicht aktiviert.
„Emergency Assist“. Wie der „Connected Travel Assist“, ist auch das Sicherheitssystem „Emergency Assist“ ein Bestandteil der „IQ.DRIVE“-Technikpakete und im Segment der Kleinwagen eine Besonderheit. Das System ist permanent aktiv. Sobald die Sensorik des ID. Polo erkennt, dass der Fahrer keine Lenk-, Brems- oder Beschleunigungsaktivitäten zeigt, leitet das System in verschiedenen Eskalationsstufen zunächst eine Warnung des Fahrers und in der Folge einen Nothalt ein. Dabei wird automatisch die Warnblinkanlage eingeschaltet und die Hupe aktiviert, um das Umfeld auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Schließlich kann der „Emergency Assist“ den Volkswagen kontinuierlich bis zum Stillstand abbremsen. Auf mehrspurigen Straßen wird der ID. Polo gleichzeitig und automatisch auf den ganz rechten Fahrstreifen und wenn möglich auf den Standstreifen bewegt. Währenddessen wird das Fahrzeugumfeld überwacht, um Auffahrunfälle zu verhindern. Nach dem Stillstand des Volkswagen wird automatisch ein Notruf (eCall) abgesetzt, um eine schnelle medizinische Versorgung des Fahrers zu gewährleisten.
Proaktives Insassenschutzsystem. Das ebenfalls in den „IQ.DRIVE“-Technikpaketen integrierte proaktive Insassenschutzsystem kann eine drohende Unfallsituation erkennen. In diesem Fall werden im ID. Polo automatisch die Sicherheitsgurte für Fahrer und Beifahrer vorgespannt; die dadurch erreichte Stabilisierung der Insassen optimiert den Schutz durch die Airbagsysteme. Je nach Fahrsituation – etwa beim starken Über- oder Untersteuern mit ESC-Eingriff – werden zusätzlich die Seitenscheiben bis auf einen Restspalt geschlossen, um ebenfalls die Wirkung der Airbags zu optimieren. Volkswagen erhöht damit auch im Segment des ID. Polo den bestmöglichen Schutz an Bord.
„Area View“ inklusive „Rear View“. Zum Umfang des Technikpaketes „IQ.DRIVE Pro“ gehört beim ID. Polo Style die Umgebungsansicht „Area View“ in Verbindung mit der Rückfahrkamera „Rear View“. Via „IQ.DRIVE Pro“ greift das System zusätzlich auf jeweils eine Kamera in den Außenspiegeln sowie eine Kamera in der Frontpartie zu und errechnet aus den Daten per Sensorfusion eine optische 360-Grad-Vogelperspektive – „Area View“ genannt. Dabei wird der Wagen von oben dargestellt, sodass beispielsweise Bordsteinkanten und Parkplatzmarkierungen optimal erkannt7 werden können. Selbst ein Blick um die Ecke7 ist im Rahmen des technisch Machbaren möglich.
„Park Assist Plus“ und „Park Assist Pro“. Der „Park Assist Plus“ des ID. Polo mit dem Technikpaket „IQ.DRIVE“ ermöglicht das assistierte Einparken in längs oder quer zur Fahrtrichtung angeordnete Parklücken. Ebenso ist das assistierte Ausparken aus Längsparklücken möglich. Der Volkswagen übernimmt dabei das Beschleunigen, Bremsen und Lenken. Ein Novum im Segment des ID. Polo ist der für die Version „Style“ vom Funktionsumfang her erweiterte „Park Assist Pro“. Er bietet zusätzlich eine Memory-Funktion für den Parkassistenten und eine Remote-Funktion. Via Memory-Funktion zeichnet der ID. Polo Style die letzten 50 gefahrenen Meter und damit die Einparksituation auf. Ist der Volkswagen zum Stehen gekommen, kann das Parkmanöver gespeichert werden. Erreicht der ID. Polo erneut diese Position, bietet er automatisch an, das Einparken zu übernehmen. Auch das selbstständige Ausparken ist möglich. Bis zu fünf Parkmanöver können gespeichert werden. Ebenfalls neu in diesem Segment ist das Remote-Parking: Per „Park Assist Pro“ und einer gleichnamigen App ist es dabei möglich, den ID. Polo Style per Smartphone von außerhalb des Fahrzeugs fernbedient ein- und auszuparken.
Car2X. In das Technikpaket „IQ.DRIVE“ Pro ist die Gefahrenwarnung Car2X integriert. Anders als die bekannten Verkehrsinformationen, ist Car2X für den Nahbereich konzipiert worden. Der ID. Polo kommuniziert dabei mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur. Via Car2X kann der Fahrer des Volkswagen dadurch im Rahmen der Systemgrenzen auf mögliche Gefahrenquellen wie zum Beispiel Baustellen oder herannahende Rettungsfahrzeuge hingewiesen werden. Darüber hinaus können mit Car2X ausgestattete Fahrzeuge in einem Umkreis von bis zu einem Kilometer – etwa im Falle einer Panne oder Unfalls – anonymisiert Daten austauschen und sich so vor Gefahrenstellen warnen. Die Kommunikation erfolgt dabei per WLANp, einem speziellen WLAN-Standard für die direkte Funkkommunikation von Autos mit anderen Fahrzeugen (Car2Car) und der Verkehrstechnik (Car2X).
