„True Volkswagen“ als Versprechen. Der neue ID. Tiguan folgt auch im Innenraum der Leitidee „True Volkswagen“ und damit einer Fokussierung auf die Kernwerte der Marke. Das neue Interieur des SUV ist deshalb durch eine konsequent intuitive Bedienbarkeit, maximale Wertigkeit sowie ein in jeder Beziehung einladendes Ambiente geprägt. Verstärkt wird dieses Feeling durch die klare Interieur-Architektur und edle Illuminationen der Dekore respektive Verkleidungen.
Interieurlayout
Symmetrisch gegliedert. Das Grundlayout des Interieurs vor Fahrer und Beifahrer bilden eine große Displaylandschaft, eine mittig angeordnete Bedieninsel mit physischen Tasten für die Klimafunktionen sowie eine große Mittelkonsole. Letztere weist zwei Ablageebenen und ein großes Staufach in der Mitte auf, das von einer zweiteiligen Butterfly-Armauflage verschlossen wird. Davor platziert: die zwei induktiven Ladeschalen für Smartphones nach dem Qi2-Standard; ein Magnetring zentriert die Smartphones in der Ladeschale. Die neuen Charger werden zudem im Farbton der Ambientebeleuchtung illuminiert. Unterhalb der Ladeschalen gibt es eine zweite Stauebene für Utensilien wie die Sonnenbrille.
Displaylandschaft
Erstmals Beifahrer-Display. Generell gilt, dass der ID. Tiguan in allen Bereichen mit innovativen Technologien punktet. Im Innenraum gehört dazu ein erstmals für einen europäischen Volkswagen angebotenes multifunktionales Beifahrerdisplay, über das der Beifahrer in seine eigene Infotainment-, Informations- oder Gamingwelt eintauchen kann, ohne den Fahrer dabei abzulenken. Denn für den Fahrer ist das Display, ähnlich wie bei einem Laptop-Sichtschutz, nicht einsehbar. Den Sound kannder Beifahrerüber seine gekoppelten Bluetooth-Kopfhörer empfangen. Die Funktionsvielfalt des Systems soll per Over-the-Air-Updates immer weiter ausgebaut werden.
Displays von A-Säule zu A-Säule. Das technische Zentrum des Interieurs bildet der neue Displayverbund zwischen den A-Säulen. Auf einer Sichtebene wird diese informative, progressive und optisch doch zurückhaltende Einheit durch die digitalen Instrumente („Digital Cockpit“), das Infotainmentdisplay sowie – jeweils optional – das Augmented-Reality-Head-up-Display und das Beifahrerdisplay geformt. Auch hier gilt: Die Klarheit des Designs überzeugt nicht nur optisch, die Form unterstützt vielmehr gezielt die Funktion. Das Infotainmentdisplay (Diagonale: 38,1 cm / 15 Zoll) ist so positioniert, dass es von Fahrer und Beifahrer gleichermaßen gut erreicht werden kann. Eine Diagonale von 30,5 cm (12 Zoll) hat das Beifahrerdisplay. In der Kombination mit den neuen Instrumenten („Digital Cockpit“, 25,4 cm, 10 Zoll) entsteht so eine Displaylandschaft, die sich über die nahezu gesamte Innenbreite erstreckt und dem Interieur einen ganz eigenen Charakter verleiht. In Ergänzung zu den physisch realen Displays kann das Augmented-Reality-Head-up-Display zentrale Funktionen virtuell in den Raum vor den Fahrer projizieren; dazu gehören auch interaktive Hinweise wie Abbiegepfeile oder die Abstandsanzeige zum vorausfahrenden Wagen.
Retro trifft Hightech. Serienmäßig wird der neue ID. Tiguan mit der „Retro-Anzeige“ für das „Digital Cockpit“ ausgestattet sein. Aktiviert wird die Anzeige über die „View“-Taste im Multifunktionslenkrad. In der „Retro-Anzeige“ wechseln die Instrumente als Novum in den Look eines Golf IV. Die korrespondierende „Retro-Ansicht“ im zentralen Infotainmentscreen ist sogar individualisierbar. Hier kann der Fahrer sechs verschiedene Volkswagen auswählen, die ihm in einer virtuellen Garage angezeigt werden: Golf I, Golf II Country, Golf IV, Tiguan I, Race Touareg und Käfer. Links gibt es in den Instrumenten auf jeden Fall einen klassischen Tacho mit Gesamt- und Tageskilometeranzeige. Die rechte Anzeige gleicht im Aufbau einem Drehzahlmesser. Allerdings zeigt der im elektrischen ID. Tiguan keine Motordrehzahlen an, sondern – als Powermeter – die Energieabgabe oder Energieaufnahme des Antriebs. Passend dazu kann der Fahrer durch ein einfaches Wischen auch im Infotainmentdisplay eine „Retro-Anzeige“ im Look des gewählten Klassikers abrufen. In diesem Fall bleiben die oben und unten im Screen angeordneten Fahrzeugfunktionen erhalten; lediglich der zentrale Homescreen wechselt den Look.
Bedienelemente
Digital und analog im Einklang. Ganz gleich ob Retro oder Gegenwart–Volkswagen setzt im ID. Tiguan konsequent auf eine klare Logik der Bedienung. Die Systeme des Vorgängers wurden dabei komplett abgelöst. Eine Ausnahme bilden hier allein der in allen neuen Volkswagen eingesetzte Automatikwählhebel und der Lenkstockhebel für die Scheibenwischer- und Blinkfunktionen. Alles andere ist neu. Wichtige Funktionen sind über physische Tasten erreichbar und dort im Innenraum angeordnet, wo die jeweilige Funktion intuitiv erwartet wird. Beispiel Klimaanlage: Die Grundfunktionen werden über eine Tastenleiste in der Mittelkonsole geregelt – Temperaturtaste nach oben klicken und es wird wärmer; Taste nach unten drücken und es wird kühler. Simpel und selbstverständlich. Beispiel Audiolautstärke und Sender-/Songwechsel: Hier sorgt ein ergonomisch optimal angeordneter Dreh-/Drückregler in der Mittelkonsole für eine intuitive Bedienung. Davor platziert: die zwei induktiven Ladeschalen für die Smartphones von Fahrer und Beifahrer. Neu ist auch das Multifunktionslenkrad; auch hier kommen eindeutige physische Tasten statt Touchflächen zum Einsatz. Ein sportliches Detail im ID. Tiguan R-Line: die 12-Uhr-Markierung im Lenkradkranz.
Smartes Licht
Licht schafft Atmosphäre. Licht ist im ID. Tiguan ein integraler Bestandteil der Informationswelt und Innenraumgestaltung. Hinterleuchtet sind je nach Ausstattung die Dekore im Cockpit und der Türverkleidungen. In der Ausstattung „Style“ illuminiert serienmäßig eine 30-farbige Ambientebeleuchtung die Instrumententafel, die Mittelkonsole und die Türverkleidungen. Im Detail wird die Illumination in den Türen über einen Lichtvorhang inszeniert, der über die perforierten Dekore in den Innenraum fällt. Je nach Lichteinstellung wird hier die Idee der „Golden Hour“ aufgegriffen – eine visuelle Metapher für eine warme und positive Lichtstimmung.
Licht als zweite Infoebene. Parallel zu den Displays wird der Fahrer in den Ausstattungslinien „Life”, „Style“ und „R-Line“ serienmäßig durch das „ID. Light“ unterstützt. Es informiert unterwegs mit eindeutigen klaren und intuitiv wahrnehmbaren Lichtsignalen – etwa bei eingehenden Anrufen oder Hinweisen der Assistenzsysteme. In Verbindung mit der aktiven Navigation ergänzt die Lichtleiste die Anzeige im Cockpit durch gut erkennbare Richtungsimpulse und erleichtert so die Orientierung. Zudem kann das „ID. Light“ vor Gefahren warnen – etwa, wenn sich beim Öffnen der Türen von hinten ein Fahrzeug nähert.
Farben, Stoffe und Applikationen
„Trend“, „Life“ und „Style“. Jede Ausstattungslinie des ID. Tiguan schafft ihre eigene Atmosphäre und bietet einen eigenständigen Charakter. Während Trend mit dunklen Stoffen und einem schwarzen Dachhimmel auf eine klare, reduzierte Gestaltung setzt, bringen „Life“ und „Style“ zusätzliche Wärme und Wohnlichkeit in den Innenraum. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Details: Im ID. Tiguan Style setzen feine Ziernähte auf den Sitzen sowie in den Türinserts im Design „Marcy“ elegante Akzente; die Nähte gehen formfolgend in eine Volkswagen Plakette über. Ergänzt wird der wohnliche Eindruck durch die Ambientebeleuchtung, die über präzise Perforierungen ein sanftes Lichtspiel erzeugt und den Innenraum besonders in den Abendstunden stimmungsvoll inszeniert. Das Dekor in der Instrumententafel zeigt eine optische Alu-Bürstung umrahmt mit einer Zierleiste in der Farbe „Float“; es fügt sich damit nahtlos in dieses moderne Raumgefühl ein. Im „Style“ sorgen Komfortsitze, in einer Materialkombination aus „ArtVelours Eco“ und einem Textil aus „Seaqual“ für eine hochwertige Anmutung. Die helle Farbwelt „Mistral“ lässt den Innenraum offen und einladend wirken, während „Soul“ einen elegant zurückhaltenden Look schafft. So entsteht ein Ambiente, das sich gleichermaßen hochwertig wie entspannt anfühlt.
„R-Line“. Im Tiguan R-Line steht die sportliche Inszenierung im Mittelpunkt. Top-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Akzenten in „ArtVelours Eco“ unterstreichen den dynamischen Auftritt. Optional steigern vollelektrische Sitze mit Massagefunktion und Sitzklimatisierung den Komfort. Die Passagiere im Fond erhalten in diesem Fall ebenfalls beheizbare Sitze. Ziernähte im Design „Speedy“, exklusive „R-Line“-Logos und Dekore in „Nightchrome“ verleihen dem Interieur des ID. Tiguan R-Line eine kraftvolle, technische Anmutung. Das Ergebnis ist ein Innenraum, der Sportlichkeit, Komfort und modernes Premium-Design auf authentische Weise miteinander verbindet.
Kofferraum
Viel Raum für die Passagiere. Vorn wie hinten haben die Passagiere an Bord des neuen ID. Tiguan gegenüber dem Tiguan auf MQB-evo-Basis nochmals mehr Beinfreiheit. Dieses Plus ist unter anderem dem um 84 mm größeren Radstand des ID. Tiguan zu verdanken. Mit 534 Litern Kofferraumvolumen hat das SUV zudem auch für das Reisegepäck einer fünfköpfigen Familie ausreichend Platz. Wird der ID. Tiguan bis zum Dach beladen, steht ein Volumen von 1.577 Litern zur Verfügung – ein Stauraum auf dem Level eines Kombis. Darüber hinaus gibt es vorn im ID. Tiguan einen zusätzlichen Frunk, der zum Beispiel Platz für das Ladekabel bietet.
Recycling
Bewusster Materialkreislauf. Alle Kontaktflächen sind im ID. Tiguan weich gepolstert und hochwertig ausgeführt. Anders als in den kleineren ID. Modellen und dem T-Roc, ist das Oberteil der Instrumententafel im ID. Tiguan nicht mit einem Stoffgewebe bezogen, sondern – ähnlich wie beim großen Tayron – in einem ebenfalls weich kaschierten Kunstleder gearbeitet. Im ID. Tiguan besteht dieser Bezug aus einer optisch und haptisch hochwertigen TPO-Schaumfolie. TPO steht für thermoplastische Polyolefine – ein Material, das unter geeigneten Bedingungen vollständig recycelt werden kann. Für viele weitere Innenraum-Features (u.a. Dachhimmel, Teppiche, Fußmatten und ausgewählte Sitzbezüge) verwendet Volkswagen Materialien mit recycelten Anteilen. Der Stoff „Classic Melange“ besteht aus „Seaqual“-Garn, das überwiegend aus recyceltem Polyester hergestellt wird. Ergänzend wird ein kleiner Anteil aus Meereskunststoff ins Garn integriert. Darüber hinaus verzichtet Volkswagen bei den Dekor- und Zierelementen auf Echtchrom und nutzt Chromersatzlacke.
