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Als das Volkswagen Werk Salzgitter vor einem halben Jahrhundert in Betrieb ging, da war Georg Schoske schon ein alter Hase im Unternehmen. „Seit 1962 habe ich in Wolfsburg den Käfer gebaut. Das hat Spaß gemacht. Aber als Salzgitter eröffnete, musste man mich nicht lange bitten“, erinnert sich der 81-Jährige. Bereits damals lebte Schoske mit seiner Familie in Steinlah – 60 Kilometer vom Werk Wolfsburg, aber nur 20 Kilometer vom Werk Salzgitter entfernt. Noch vor der offiziellen Einweihung wechselte er. Seitdem ist die Fabrik zur Familienangelegenheit geworden. Sohn Rainer Schoske (55) startete ebenso in Salzgitter ins Berufsleben wie Enkel Marvin Schoske (23). Drei Generationen – ein Werk.

Story: „Ein Werk als Familienangelegenheit“
Marvin Schoske (li.) zeigt Großvater Georg Schoske seinen Arbeitsplatz. Nach Abschluss des dualen Studiums wechselte er als Planer in die Rotor- und kurz darauf in die Stator-Fertigung.
Werk im Wandel: Luftaufnahme des Standorts Salzgitter.
Skype-Call am Wohnzimmertisch: Georg Schoske (li.) und Marvin Schoske sprechen mit Rainer Schoske, der bereits zum zweiten Mal im ostchinesischen Changchun arbeitet.