Zum Seiteninhalt springen

Vor 70 Jahren übergaben die Briten als Treuhänder das Wolfsburger Volkswagen Werk an die Bundesrepublik Deutschland. Der Zeitpunkt markierte den Ursprung des Volkswagen Aufstiegs im Nachkriegsdeutschland und darüber hinaus.

Volkswagen und seine britischen Wurzeln ...
Das Exportgeschäft begann im Oktober 1947 mit fünf Käfer, die in die Niederlande verkauft wurden. Im folgenden Jahr wurden bereits knapp 4.500 Fahrzeuge ins Ausland geliefert.
Archiv
Ein Offizier und Gentleman - Major Ivan Hirst (1916 - 2000), Senior Resident Officer und Mitglied der Royal Electrical and Mechanical Engineers, übernahm im August 1945 das Kommando über das Werk.
1945 geht die Zuständigkeit für die "Volkswagenwerk GmbH" auf die britische Militärregierung über. Sie hatte das Unternehmen gemäß Kontrollratsgesetz Nr. 52 beschlagnahmt und bis zur Rückgabe treuhänderisch verwaltet
Am 22. August 1945 kam von den Briten der Auftrag, 20.000 Autos für die Britische Militärverwaltung zu fertigen. Das Bild zeigt die ersten nach Kriegsende gebauten Fahrzeuge (auf dem deutlich erhöhten Fahrgestell des Kübelwagen).
Das erste Produktionsjubiläum - Aufgrund von Materialmangel und winterlichen Bedingungen dauerte es fast drei Monate bevor der 1.000. Wagen produziert wurde. Ab März 1946 besserten sich die Bedingungen und die Produktionszahlen stiegen.
Am 8. Oktober 1949 wurde die Treuhänderschaft über die Volkswagen Werk GmbH in deutsche Hände übergeben. Die Bundesrepublik Deutschland übernahm die Treuhänderschaft. Mit der Verwaltung beauftragte sie das Land Niedersachsen. Colonel Charles Radclyffe (Mitte) unterzeichnet das Protokoll. Rechts im Bild: Bundeswirtschaftsminister und spätere Bundeskanzler Ludwig Erhard.

Mehr zum Thema