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Das Geschäft des Volkswagen Konzerns und seiner Marken war im ersten Halbjahr 2020 stark von der Covid-19-Pandemie beeinträchtigt. Frühzeitig eingeleitete Gegenmaßnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung waren erfolgreich und verringerten so die Auswirkungen der Krise. Der Konzern erreichte durch eine konsequent an der Kundennachfrage ausgerichtete Produktion ein striktes Vorratsmanagement und dadurch eine signifikante Entlastung des Working Capital. Insgesamt konnte die Netto-Liquidität im Automobilbereich - auch mittels der Begebung einer Hybridanleihe über 3,0 Milliarden Euro - gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 0,9 Milliarden Euro auf 18,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Auslieferungen an Kunden gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,4 Prozent auf 3,9 (5,4) Millionen Fahrzeuge zurück. Die Umsatzerlöse sanken in der Folge um 23,2 Prozent auf 96,1 (125,2) Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen betrug -0,8 (10,0) Milliarden Euro. Der wesentliche Faktor für diese Entwicklung war der Absatzrückgang infolge des starken Absinkens der Kundennachfrage. Fair-Value-Bewertungen auf Derivate außerhalb des Hedge Accounting (insbesondere Rohstoffsicherungen) sowie Währungseinflüsse in Höhe von -0,9 Milliarden Euro wurden durch den nicht liquiditätswirksamen Ertrag von 0,8 Milliarden Euro aus der Einbringung der Autonomous Intelligent Driving (AID) in das Joint Venture mit Ford zu autonomem Fahren nahezu ausgeglichen. Sondereinflüsse aus der Dieselkrise belasteten das Operative Ergebnis mit -0,7 (-1,0) Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank auf -1,4 (9,6) Milliarden Euro.

Ansprechpartner

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Sprecher Finance & Sales
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Dr. Christoph Ludewig
Corporate Communications (Stellv. Leitung)
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