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20.08.18
Wolfsburg / Oświęcim (Polen)
Unternehmen

Außenminister Maas spricht mit Auszubildenden über Gedenkstättenarbeit in Auschwitz

Außenminister Maas spricht mit Auszubildenden über Gedenkstättenarbeit in Auschwitz
Internationale Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz: Heiko Maas trifft Berufsschüler und Volkswagen Auszubildende.
  • Bundesaußenminister besucht KZ-Gedenkstätte Auschwitz und trifft Nachwuchskräfte von Volkswagen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz
  • Auszubildende aus Deutschland und Polen informieren über einzigartiges Projekt „30 Jahre Gedenkstättenarbeit in Auschwitz“ mit dem Internationalen Auschwitz Komitee

Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich heute in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim/Auschwitz mit Auszubildenden von Volkswagen aus Deutschland und Polen getroffen. Die Nachwuchskräfte Anna-Ida Heuer (19) aus Wolfsburg, Niklas Henk (21) aus Salzgitter und Dogay Kilic (23) aus Braunschweig schilderten dabei persönliche Eindrücke und Erlebnisse bei der Gedenkstättenarbeit in Auschwitz und berichteten von prägenden Begegnungen mit Auschwitz-Überlebenden wie Marian Turski.

Anna-Ida Heuer arbeitet gern mit anderen Ausbildenden zusammen und gestaltete Projekte wie Girls‘ Day, Berufsinformationstag und das Zukunftsforum zur Berufsausbildung mit. Sie wird ihre Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin bei Volkswagen im Werk Wolfsburg im kommenden Jahr abschließen.
„Ich hatte in der Jugendversammlung von der Möglichkeit gehört, dass man bei der Gedenkstättenarbeit in Auschwitz dabei sein kann – da habe ich mich aus vollster Überzeugung sofort gemeldet“, sagt Dogay Kilic. Er ist 23 Jahre alt und wird gerade in Braunschweig zur Fachkraft für Lagerlogistik ausgebildet. „Auschwitz, Holocaust und Antisemitismus sind nach wie vor wichtige Themen, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen“, sagt er. „Ich bin hier geboren, das ist mein Land und das Thema meines Landes“, sagt Kilic, der türkische Wurzeln hat und in Stuttgart geboren wurde. Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie nach Ilsede, wo er auch heute wohnt.
Niklas Henk (21) aus Döhren (ein Ortsteil von Liebenburg) absolviert seit 2016 eine Ausbildung zum Elektriker für Automatisierungstechnik bei Volkswagen in Salzgitter. Der gemeinsamen Reise mit Bundesaußenminister Heiko Maas und weiteren Auszubildenden von Volkswagen sieht er mit Spannung entgegen. „Auschwitz ist für mich ein Ort, der mich sehr berührt.“ Für Niklas Henk ist es sein zweiter Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Im Sommer hatte er sich dort zwei Wochen an Restaurierungsarbeiten beteiligt. Und war beeindruckt. So sehr, dass er im Herbst extra Urlaub nimmt, um dort eine weitere Woche mitzuarbeiten.

Ihr Pressekontakt

Hans-Rüdiger Dehning
Personal und Soziales
Tel. +49 (0) 5361 / 9-77173